Aknebehandlung

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Frau Dr. med. Evelin Müller

Fachärztin für Chirurgie
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Aknebehandlung

Akne wird als Hautkrankheit Nummer Eins in Deutschland geführt, sie rangiert sogar noch vor Neurodermitis, wobei diese schon seit einiger Zeit im Zunehmen begriffen ist. Vor allem in der Pubertät zeigen sich die ersten Pickelchen, die sich dann rasch flächig im Gesicht ausbreiten. Bei vielen Jugendlichen harmonisiert sich das Gleichgewicht der Haut wieder, wenn sie älter werden und auch der eigene Hormonhaushalt wieder ausgeglichen ist. Doch das ist nicht immer der Fall und nicht wenige Erwachsene kämpfen gegen die Akne. Der gut gemeinte Ratschlag, sich doch einmal eine richtige Creme gegen Pickel zu kaufen, läuft ins Leere, denn mit einer einfachen Creme ist es nicht getan. Die Eigenbehandlung führt ebenfalls häufig dazu, dass die Probleme eher verschlimmert als verbessert werden. Die Gesichtswasser sind häufig zu aggressiv, trocknen die Haut aus und führen so nur dazu, dass noch mehr Talg und Fett gebildet wird. Guter Rat ist teuer und der Gang zum Dermatologen bleibt in vielen Fällen nicht erspart. Als erste Maßnahme kann auch ein Besuch bei der Kosmetikerin helfen, wobei es natürlich nicht bei einem Besuch bleiben kann und wird. Eine regelmäßige Behandlung kann helfen, die Akne einzudämmen. Allerdings hilft auch die kosmetische Aknebehandlung nicht gegen die Narben, die aufgrund der Hautkrankheit oftmals wie tiefe Löcher in der Gesichtshaus zurückgeblieben sind. Hier helfen andere Methoden der Plastischen Chirurgie und Dermatologie, wie die Dermabrasion, ein Tiefenpeeling oder die Behandlung der Aknenarben mit dem Laser. Die Aknenarben sind übrigens in vielen Fällen selbst verschuldet: Der Betroffene drückt und quetscht an den Mitessern und Pickeln herum und das führt am Ende dazu, dass sich diese entzünden. Aus diesen Entzündungen entstehen später Narben.

Entstehung der Akne

Eine Verhornung der Talgdrüse führt dazu, dass sich Mitesser bilden, die so genannten Komedonen. Die Verhornung entsteht durch die übermäßige Produktion von Talg. Ein paar Unreinheiten sind noch nicht gleichbedeutend mit Akne, auch wenn hier und da mal ein Pickel sprießt.
Einen großen Einfluss auf die vermehrte Talgproduktion haben die Hormone. Sie zählen zu den genetisch bedingten Faktoren und die Auswirkungen zeigen sich vor allem in der Pubertät. Dann steigen die männlichen Hormone an und aktivieren die Körperdrüsen. Das ist auch bei Mädchen der Fall, allerdings etwas weniger stark. Daher leiden Mädchen auch seltener unter Akne, als Jungen.
Andere Gründe für die Entstehung der Hautkrankheit sind Bakterien, die falsche Ernährung oder auch Stress. Die so genannten Stresspickel treten bei vielen Menschen auf, verschwinden aber meist auch wieder recht schnell. Allerdings kann sich daraus eben auch eine richtige Akne entwickeln.

Akne: Formen

- Akne vulgaris
Sie tritt in erster Linie während der Pubertät auf, doch auch Erwachsene haben damit zu kämpfen. Sie ist die häufigste Form der Akne und beschränkt sich meist auf das Gesicht.
- Mallorca-Akne
Diese Form der Akne entsteht aufgrund zu starker Sonneneinstrahlung in Verbindung mit falschen Kosmetika, wie Sonnenschutzmittel, die von der Haut nicht gut vertragen werden. Sie kann am ganzen Körper auftreten.
- Neugeborenen-Akne
Bei fast allen Neugeborenen tritt nach einigen Wochen auf der Welt die Neugeborenen-Akne auf, ein Phänomen, das mit dem Abbau der mütterlichen Hormone im Blut des Kindes zu tun hat. Eine Behandlung ist hier meist nicht nötig.

Aknebehandlung: Kosten

Die Kosten für die Aknebehandlung werden in den meisten Fällen nicht von der Krankenkasse übernommen, weil es sich um die Behandlung eines rein ästhetischen Problems handelt. Allerdings kann der behandelnde Arzt auch attestieren, dass sein Patient psychisch unter der Akne leidet und daher eine Behandlung unumgänglich ist. Wenn also weitere Erkrankungen drohen, die behandlungsbedürftig sind oder werden können, bezuschusst die Krankenversicherung in aller Regel die Behandlung oder übernimmt sogar die kompletten Kosten. Die Gefahr ist immer, dass Antibiotika eingesetzt werden müssen, wenn die Behandlung anders nicht mehr nötig ist und die Krankenversicherung diese aber bezahlt. Nun lassen sich viele Ärzte zu einer frühzeitigen Verordnung von Antibiotika hinreißen, was nicht immer die beste Behandlungsform darstellt.

Aknebehandlung: Methoden

Ist die Akne noch nicht so weit fortgeschritten, können bestimmte Hausmittel oder rezeptfreie Medikamente Besserung bringen. Produkte mit Teebaumöl desinfizieren und fördern die Heilung. Reines Teebaumöl sollte aber nicht verwendet werden, denn darauf kann die Haut auch gereizt reagieren. Die Einnahme von Zink-Präparaten kann ebenfalls sinnvoll sein und einen Erfolg bringen. Überhaupt ist eine vitaminreiche Ernährung auch für das Hautbild wichtig.
Möglich ist die Aknebehandlung zudem mit den so genannten Schuessler-Salzen, die genau nach Vorschrift eingenommen werden müssen.

- Therapie mit Hormonen

Bei einer hormonell bedingten Akne bekommen viele Frauen die Pille verschrieben. Damit werden die weiblichen Hormone im Blut sozusagen angereichert und die männlichen verdrängt. Die Talgdrüsen sollen wieder auf Normalmaß arbeiten. Doch nicht jede Frau verträgt jede Pille und so kann es sein, dass eine andere Pille versucht werden muss.

- Therapie mit Antibiotika
Antibiotika werden bei einer schweren Akne verschrieben, entweder in Form von Tabletten oder als Creme. Meist wird es zuerst mit der milderen Creme versucht, ehe auf die Tabletten umgestiegen wird. Die Dosierung ist dann höher und die Behandlung in der Regel effektiver.

- Therapie mit Alpha-Hydroxy-Säure
Die Behandlung erfolgt mit entsprechenden Cremes, die lokal angewendet werden.

- Therapie mit Retinoiden
Cremes mit Retinoiden werden bei einer leichten bis mittleren Akne verschrieben. Sie sollen die Bildung von Mitessern verhindern.

- Therapie durch die Dermabrasion oder Peeling

Das Peeling ist die etwas mildere Form, dabei wird die oberste Hautschicht regelrecht abgeschliffen. Möglich ist auch die Schälkur mit Fruchtsäuren, die sehr effektiv ist, weil sie tiefere Hautschichten erreicht.
Die Dermabrasion bringt schnell ein besseres Hautbild, denn es werden die alten und verhornten Hautzellen abgeschliffen. Mehrere Sitzungen müssen dafür durchgeführt werden. Die Haut ist nach der Behandlung aber empfindlich gegenüber Sonneneinstrahlung. Diese Therapie wird auch zur Behandlung von Aknenarben eingesetzt.

- Therapie mit homöopathischen Mitteln

Soll die Aknebehandlung homöopathisch durchgeführt werden, so sollte dafür ein Spezialist aufgesucht werden. Nur er kennt sich mit der richtigen Dosierung der Mittel aus. Wissenschaftlich anerkannt sind die homöopathischen Behandlungen zwar nicht, Patienten berichten aber von ihrer Wirksamkeit.

- Therapie mit dem Laser
Die Laserbehandlung muss direkt beim Facharzt stattfinden, im Kosmetikstudio wird so etwas nicht angeboten. Bei dieser Therapieform soll mit Hilfe des gebündelten Lichts erreicht werden, dass die Drüsen weniger Talg produzieren, mehrere Sitzungen sind dafür notwendig. Die Lasertherapie wird auch zur Behandlung von Aknenarben eingesetzt.

- Therapie mit Medikamenten

Hier werden die Isotretinoide eingesetzt, hochwirksame Medikamente, die erst dann zum Einsatz kommen, wenn keine andere Therapie angeschlagen hat. Die Talgproduktion wird damit auf Dauer gesenkt. Der Grund für die Vorsicht der Anwendung liegt in den Nebenwirkungen, die teilweise sehr enorm sind. So kann es neben trockener Haut auch zu Haarausfall kommen.

Wer noch mehr rund um die Aknebehandlung wissen möchte, kann sich auf der Seite http://www.aknewelt.de schlau machen.