Peelings

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Herr Dr.med.dent. Frank Seidel

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Peelings

Die Bezeichnung Peeling kommt aus dem Englischen. To peel bedeutet so viel wie schälen oder pellen. Damit ist also eine Schälkur gemeint, die dazu führen soll, dass die Haut von abgestorbenen Hornzellen befreit wird und so wieder besser atmen kann. Das Peeling, vor allem das Gesichtspeeling, wird häufig dazu eingesetzt, den natürlichen Alterungsprozess der Haut etwas zu verlangsamen und durch ein gezieltes Hervorrufen des Schälens der Haut eine jüngere, frischere Haut zum Vorschein zu bringen. Allerdings sind solch einer Peelingkur auch Grenzen gesetzt. Das heißt, das Peeling kann nicht unbegrenzt angewendet werden. Die Haut wird durch häufiges Abrubbeln sehr empfindlich und kann dann gereizt reagieren. Ähnliches gilt für die chemischen Peelings oder die Fruchtsäurepeelings. Sie greifen die Haut stark an und bewirken auch ein Schälen tieferer Hautschichten. Daher ist es Sache der Hautärzte, solche Schälkuren anzuwenden.

Verschiedene Arten des Peelings

Unterteilt wird das Peeling in ein oberflächiges Peeling, bei dem nur die oberste Hautschicht betroffen ist. Sie wird entweder chemisch oder mechanisch entfernt. Teilweise wird die Behandlung auch als Mikrodermabrasion bezeichnet.
Die zweite Art ist das mitteltiefe Peeling, bei dem die gesamte Hornschicht auf chemischem Wege entfernt wird. Die Haut wird dabei teilweise verletzt und benötigt etwa eine Woche, bis sie wieder abgeheilt ist. Dieses Peeling muss längerfristig vorbereitet werden.
Zuletzt sei das tiefe Peeling genannt. Hier wird die Haut bis hinunter zur Schicht aus Kollagen abgetragen. In Europa wird dies kaum angeboten. Zur Abheilung benötigt die Haut mehrere Wochen.

Das mechanische Peeling

Beim mechanischen Peeling werden unterschiedliche Bestandteile eingesetzt, die das Abrubbeln der Haut bewirken sollen. Sie werden nicht nur für ein Gesichtspeeling verwendet, sondern auch für ein Körperpeeling. Zum Einsatz kommen dafür zum Beispiel Salzkristalle, Sand, Tonerde, Bürsten, Mikrofasertücher oder Zuckerkristalle.
Wenn ein Peeling selbst hergestellt wird, so sollte darauf geachtet werden, dass möglichst feine Bestandteile gewählt werden. Grobe Zuckerkörner sind nicht geeignet, sie sind zu scharfkantig und können die Haut leicht verletzen. Generell ist bei der Anwendung eines mechanischen Peelings zu Hause wichtig, dass das Abrubbeln sanft erfolgt, damit die Haut nicht zu sehr gereizt wird. Außerdem muss das Peeling auf den Hauttyp abgestimmt sein. So gibt es Hauttypen, die für ein Peeling aufgrund ihrer Empfindlichkeit gar nicht in Frage kommen.

Das chemische Peeling

Das chemische Peeling wird von Hautärzten durchgeführt. Es soll die Struktur der Hautoberfläche verbessern, sie feiner machen und so der Haut ein jugendlicheres Aussehen geben. Das chemische Peeling arbeitet mit Substanzen, die eine ätzende Wirkung auf der Haut entfalten. Damit werden sowohl die oberen, als auch die tieferen Hautschichten abgelöst. Alterserscheinungen der Haut und Unreinheiten werden damit gemildert. Teilweise verschwinden auch kleine Narben, die nicht zu tief sind. So kann das chemische Peeling eine deutliche Verbesserung des Aussehens der Hautoberfläche bewirken, zum Beispiel bei der Behandlung nach einer schweren Akne.
Die Substanzen, die für das chemische Peeling verwendet werden, unterscheiden sich in Bezug auf die Eindingtiefe in die Haut. Damit ist die Stärke des Peelings verschieden, je nachdem, welche Substanz zum Schälen verwendet wird.

Das Peeling mit Fruchtsäure

Mit einem Fruchtsäurepeeling wird die Haut glatter und sie kann sich nach der Behandlung rasch wieder erholen. Feine Fältchen, trockene Stellen oder eine ungleichmäßige Pigmentierung werden damit behandelt. Abgetragen wird die oberste Hautschicht. Meist sind mehrere Behandlungen nötig, damit das gewünschte Ergebnis erzielt wird. Bei einer vorgeschädigten Haut ist auf das Fruchtsäurepeeling zu verzichten.
Vor dem Peeling wird die Haut gründlich gereinigt, damit es nicht zu Infektionen kommt. Andere Vorbereitungen sind von Seiten des Patienten nicht zu treffen. Teilweise wird die Haut auf das Peeling vorbereitet, in dem eine fruchtsäurehaltige Salbe rund 10 Tage vorher täglich aufgetragen wird. Eine Betäubung ist nicht notwendig. Die Behandlung dauert rund 20 Minuten und wird wöchentlich wiederholt. Rund 60 bis 150 Euro kostet eine solche Behandlung.

Das Peeling mit Trichloressigsäure (TCA)

Mit Hilfe des Peelings mit TCA kann die Haut mitteltief geschält werden. Hier wird in das Easy-Peel unterschieden, welches eine Konzentration von 15 % TCA aufweist, und in das TCA-Peeling (Konzentration 35 % TCA).
Mit dieser Behandlung werden feine bis mitteltiefe Falten entfernt, auch Altersflecken können beseitigt werden. Die Haut braucht deutlich länger, um sich von der Behandlung zu erholen, als bei einem Fruchtsäurepeeling. Vorwiegend wird das Peeling im Gesicht angewendet, aber auch für Arme, Hände und Dekollete ist es geeignet. Ist die Haut vorgeschädigt, darf das TCA Peeling nicht verwendet werden.
Als Vorbereitung wird die Haut gründlich gereinigt, damit es nicht zu Infektionen kommt. Für die Vorbereitung auf ein mitteltiefes Peeling müssen einige Tage vorher Tabletten gegen Herpes genommen werden.
Die Behandlung kostet zwischen 500 und 1000 Euro.

Das Peeling mit Phenol

Das Phenol-Peeling wird in Deutschland kaum angeboten, es ist in den USA weitaus mehr verbreitet. Es bewirkt das tiefe Abschälen der Haut und gilt als Alternative zum Lasereinsatz. Grobe Falten, Narben und Hautkrebsvorstufen können damit beseitigt werden. Das Peeling wird ausschließlich im Gesicht angewendet. Eine Narkose ist nicht nötig, allerdings wünschen manche Patienten einen leichten Dämmerschlaf. Vor allem, wenn ein großes Hautareal behandelt wird, sollte der Patient an ein EKG angeschlossen werden. Daran kann erkannt werden, ob das Phenol einen Einfluss auf das Herz hat. So kann rechtzeitig reagiert und die Behandlung nötigenfalls abgebrochen werden. Die Behandlung kostet zwischen 1000 und 1500 Euro.

Peeling: Mögliche Risiken

Ein oberflächliches Peeling bringt kaum Probleme mit sich. Sollte die Haut doch einmal etwas gerötet sein, weil sie zu stark abgerubbelt wurde, so verblasst dies schnell mit der richtigen Pflegecreme. Das Peeling kann auch das Wachstum von Besenreisern fördern, daher sollten Menschen mit Besenreisern im Gesicht auf eine solche Behandlung verzichten. Ein zu starkes mechanisches Peeling kann außerdem die Verhornung der Haut fördern.
Gerade bei einem mitteltiefen oder einem tiefen Peeling bestehen einige Risiken. So kann die Haut zu tief verletzt werden, was Narben nach sich ziehen kann. Es kann zu Infektionen kommen und dauerhaften Störungen der Pigmentierung. Die Haut kann bis in tiefe Schichten geschädigt werden. Phenol kann Krebs erregen und das Herz schädigen. Nach dem Peeling ist die Haut empfindlich gegenüber UV-Strahlung, daher sollte auf die direkte Sonneneinstrahlung verzichtet werden. Einige Monate lang sollte die Sonne nur mit einem starken Schutzmittel genossen werden. Daher wird auch empfohlen, ein Peeling in den Wintermonaten durchzuführen.

Auf der Seite http://www.gofeminin.de/ratgeber/beauty/f8390-peelings-zum-selbermachen-klaeren-sie-ihre-haut-auf.html finden Sie noch weitere Informationen rund um das Peeling.