Magenband

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Herr Dr.med.dent. Frank Seidel

Zahnarzt
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Das Magenband

Ab einem Body-Maß-Index von 30 wird von Adipositas, der Fettsucht, gesprochen. Dabei ist festzustellen, dass in Deutschland immer mehr Menschen darunter leiden. Gründe sind unter anderem die falsche Ernährung in Verbindung mit zu wenig Bewegung. Teilweise kommen auch genetische Faktoren und Medikamente in Betracht. Auch Krankheiten können dazu führen, dass Fett gespeichert und nicht mehr abgebaut wird. Für die betroffenen Menschen sind nicht nur die direkte Fettleibigkeit und alle damit verbundenen Einschränkungen schlimm, sondern auch die Folgeerkrankungen, die auftreten können. Dazu zählen zum Beispiel Bluthochdruck, Diabetes oder Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems. Auch psychische Probleme bis hin zu schweren Depressionen können auftreten.
Meist versuchen es die Menschen mit einer Diät, die aber in der Regel von Beginn an zum Scheitern verurteilt sind. Die Menschen ziehen sich in der Folge immer weiter zurück und nehmen auch am öffentlichen Leben kaum noch teil. Es gibt aber einige Methoden, die durchaus hilfreich sein können, wenn es darum geht, auf Dauer abzunehmen und das Leben wieder lebenswert zu gestalten. Der Magenbypass ist hier eines der Schlagwörter, ein anderes das Magenband. Nach der Operation kann sich der Patient aber nicht einfach auf das Magenband verlassen, er muss sein Ernährungsverhalten von Grund auf umstellen.

Magenband: Kosten

Wer unter krankhaftem Übergewicht leidet, hat in den Augen der Krankenkassen aber noch keinen medizinischen Eingriff nötig. Daher übernehmen die Krankenkassen die Kosten für die Behandlung nicht automatisch. Kann allerdings nachgewiesen werden, dass verschiedene Maßnahmen zur Reduktion des Gewichts nicht erfolgreich waren, so ist ein Antrag auf Kostenübernahme durchaus sinnvoll und in vielen Fällen auch erfolgreich.
Für die Therapie mit einem Magenband muss mit ungefähr 4000 Euro gerechnet werden, für den Magenbypass fallen rund 8000 Euro an. Die Kosten setzen sich aus den Kosten für das Beratungsgespräch zusammen und aus den Kosten für den eigentlichen Eingriff. Hier wird die Miete des Behandlungsraums eingerechnet, der Facharzt und das Einsetzen des Magenbandes. Nach dem Eingriff steht die medizinische Nachsorge an, die ebenfalls gezahlt werden muss. Üblicherweise wird mit der so genannten Schlüsselloch-Methode gearbeitet. Ist das nicht möglich, so müssen weitere Kosten für die Betäubung und das OP-Team eingerechnet werden.

Magenband: Methoden

Das Magenband wird als Gastric banding bezeichnet und ist ein rund 12 Millimeter breiter Ring aus Silikon. Dieser wird um den Magen gelegt. Dadurch entsteht eine Art Magentasche, die so genannte Pouch. Sie wird vom restlichen Magen abgeteilt. Die Magentasche stellt den aktiven Teil des Magens dar und fast etwa 25 Milliliter. Der restliche Magen wird nicht mehr benutzt. Es sind nur wenige kleine Schnitte nötig, die auf der Bauchdecke gesetzt werden, um die Operation durchzuführen. So treten auch nach der Operation kaum Schmerzen auf.
Das Magenband kann über eine feine Nadel mit Flüssigkeit gefüllt werden und vergrößert so seinen Durchmesser. Dadurch besteht die Möglichkeit, die Kapazität des Magens weiter zu verkleinern. Der Patient fühlt sich eher gesättigt und der Körper bekommt weniger Energie. Die Erfolge des Magenbands sprechen für sich: Es kann lebenslang getragen werden und der Gewichtsverlust macht bis zu zwei Drittel des Übergewichts aus.
Die Vorbereitung auf das Einsetzen des Magenbands
Der Patient muss bestimmte Voraussetzungen mitbringen, damit das Magenband überhaupt gesetzt werden kann. Liegen zum Beispiel Diabetes oder Gicht aufgrund des massiven Übergewichts vor, so empfiehlt der Arzt in der Regel das Einsetzen des Magenbands ab einem BMI von 35, ansonsten ab 40. Der Patient muss nachweisen können, dass er verschiedene Maßnahmen zur Gewichtsreduktion ausprobiert hat und dass sie trotz intensiver Bemühungen nicht erfolgreich waren. Eine Operation kommt aber nicht in Betracht, wenn der Patient an einer Hormonstörung oder einer Depression erkrankt ist.

Magenband: Die Behandlung

Die Methode zur Behandlung, die letzten Endes ausgewählt wird, hängt von dem Gewicht ab, von der Konstitution des Patienten und auch von seinen eigenen Wünschen.
Wird die Schlüsselloch-Methode gewählt, so dauert die Operation nur rund eine halbe Stunde. Der Arzt nutzt zum Einsetzen des Magenbandes eine Minikamera, die in den oberen Teil des Magens gebracht wird. Meist ist eine lokale Betäubung dafür völlig ausreichend. Für den Magenbypass hingegen wird eine Vollnarkose gesetzt. Ein minimal invasiver Eingriff ist nur möglich, wenn das Bauchfett eine bestimmte Grenze nicht überschreitet, bei zu großen Mengen an Bauchfett muss eine normal invasive Behandlung durchgeführt werden.

Nach der Operation

Die Nachsorge wird direkt nach der Operation im Krankenhaus durchgeführt, wo der Patient etwa drei bis sechs Tage bleiben muss. Wird das Magenband nicht wieder entfernt, sondern soll lebenslang getragen werden, so ist einmal pro Jahr eine Kontrolluntersuchung nötig. Dabei wird es in Bezug auf seine Lage und auf die Verträglichkeit getestet. Wichtig ist auch das Ändern des Essverhaltens. Aufgrund der verringerte Kapazität des Magens kann es sonst sehr schnell zu Übelkeit und Erbrechen kommen, wenn der Patient versucht, die gewohnte Menge an Nahrungsmitteln aufzunehmen.

Magenband: Mögliche Komplikationen

Die Risiken, die sich durch das Einsetzen des Magenbandes ergeben, stehen in keinem Verhältnis zu den möglichen Folgeerkrankungen einer Adipositas. Der Eingriff wird von vielen Ärzten daher ausdrücklich empfohlen, wenn andere Maßnahmen bislang nicht erfolgreich waren.
Als Komplikationen können Unverträglichkeitserscheinungen auftreten. Auch Übelkeit und Erbrechen sind möglich. Ansonsten bestehen nur die üblichen Operationsrisiken.
Für noch mehr Informationen lesen Sie bitte die Seite http://www.novafeel.de/diaet/magenband.htm.