Magenballon

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Herr Dr.med.dent. Frank Seidel

Zahnarzt
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Magenballon

Die Zahl der Menschen, die von einer Adipositas betroffen sind, also von der krankhaften Fettleibigkeit, steigt in Deutschland nach Aussage von Experten kontinuierlich an. Hinzu kommt, dass diese Menschen ein weitaus höheres Risiko haben, an Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems zu sterben oder einen Schlaganfall zu bekommen. Andere Begleiterkrankungen sind Gicht oder Diabetes.
Da die meisten übergewichtigen Menschen schon mehrere Diäten hinter sich haben, diese aber nichts gebracht oder den Zustand sogar noch verschlimmert haben, muss eine andere Lösung her. Der Magenballon ist eine Lösung, wobei nach Expertenmeinung das Übergewicht um bis zu 83 Prozent reduziert werden kann, wenn dieser Ballon eingesetzt wird. Der Patient nimmt dauerhaft ab und kann wieder am aktiven Leben teilhaben, ein Punkt, der vorher nicht möglich war und häufig auch gar nicht mehr in Erwägung gezogen wurde. Kombiniert wird der Magenballon mit gesunder Ernährung und einer Umstellung der Bewegungsgewohnheiten.

Der Magenballon: Kosten

Von Vornherein übernehmen die Krankenkassen die Behandlung mit dem Magenballon nicht. Aber wenn der Patient nachweisen kann, dass er verschiedene konservative Methoden der Reduktion des Körpergewichts ausprobiert hat, so kann es sein, dass die Krankenversicherung einen Zuschuss bewilligt oder den größten Teil der Kosten für die Behandlung übernimmt. Hierfür muss aber ein Antrag gestellt werden, der auch vom behandelnden Arzt unterstützt werden muss. Er muss die Diagnose bestätigen und auch den Versuch der Maßnahmen zur Gewichtsreduktion.
Die Gesamtkosten setzen sich aus verschiedenen Punkten zusammen. So muss das erste Beratungsgespräch bezahlt werden, auch die Voruntersuchung ist nicht kostenlos. Für den Eingriff selbst wird der Behandlungsraum in Rechnung gestellt, der Facharzt und der Magenballon müssen beglichen werden. Zum Schluss steht dann noch die medizinische Nachsorge an, außerdem wird der Magenballon nach rund sechs Monaten wieder entfernt. Wurde die Behandlung gut vertragen und besteht noch die Notwendigkeit, so kann in Absprache mit dem Arzt die Behandlung fortgesetzt und ein neuer Magenballon eingesetzt werden.

Magenballon: Die Methoden

Wird ein Magenballon eingesetzt, so zählt das nicht als chirurgische Maßnahme. Er wird mit Hilfe einer Magenspiegelung, der Gastroskopie, in den Magen gebracht. Der Magenballon selbst besteht aus Silikon oder aus Kunststoff. Mit Hilfe eines Katheders kann er mit einer Kochsalzlösung oder auch mit Luft im Magen befüllt werden und schwimmt dann völlig frei in diesem. Der Ballon besitzt eine spezielle Oberflächenstruktur, so dass er gegen die Magensäure resistent ist. Vom Magen selbst wird er ebenfalls gut angenommen. Das Gewicht ist mit nur 30 Gramm sehr gering und der Patient hat sich an das leichte Druckgefühl schnell gewöhnt. Teilweise berichten die Patienten auch, dass sie ein solches gar nicht mehr verspüren.
Das Einsetzen des Magenballons bewirkt, dass sich das Volumen des Magens verkleinert, das Hungergefühl ist schon nach wenigen Bissen verschwunden. In der Folge nimmt der Patient weniger Nahrung und damit verbunden weniger Kalorien zu sich. Mit der Zeit wird das Material des Magenballons durch die Magensäure aber geschwächt, daher muss er nach etwa einem halben Jahr entfernt werden. Er wird dafür mit einer feinen Nadel entleert und durch die Speiseröhre wieder herausgezogen.

Die Vorbereitung auf die Behandlung

Der Patient muss vor dem Eingriff genau untersucht werden, damit nicht etwa bestimmte körperliche Risiken vorhanden sind. Hier wird auch schon ein individuell abgestimmtes Bewegungs- und Ernährungsprogramm aufgestellt, mit dem die Therapie ergänzt werden soll.

Die Behandlung

Zu Beginn der Behandlung wird eine Magenspiegelung gemacht, bei der der Gesundheitsstatus des Magens festgestellt wird. Ist alles in Ordnung, wird der Magenballon im ungefüllten Zustand eingeführt. Das dauert rund zwanzig bis dreißig Minuten. Damit keine Schluckbeschwerden auftreten, wird in der Regel mit einem lokalen Betäubungsspray gearbeitet. Es ist auch möglich, Medikamente zu verabreichen, die die Muskulatur im Kehl- und Speiseröhrenbereich entspannen sollen.

Die Nachsorge

Der Patient bleibt noch kurz unter Aufsicht des Arztes, danach kann er nach Hause gehen. Da der Magenballon nur wirken kann, wenn eine Umstellung der Ernährung vorgenommen wird, gehört die Kontrolle derselben zur Nachsorge.

Magenballon: Mögliche Komplikationen

Das Einsetzen des Magenballons ist in der Regel nicht mit Komplikationen verbunden. Allerdings kann ein leichter Hustenreiz durch das Einschieben in den Hals vorhanden sein, auch leichte Schluckbeschwerden sind normal. Der Magen muss sich erst an den Magenballon gewöhnen, er reagiert meist mit Übelkeit darauf. Hiergegen werden Medikamente verabreicht. In sehr seltenen Fällen kann es sein, dass der Magenballon innerhalb der sechs Monate, die er im Magen verbringt, platzt. Dann wird er auf natürlichem Wege wieder ausgeschieden.

Viele weitere Informationen finden Sie auch auf der Seite http://www.jameda.de/blog/gewichtsabnahme/magenballon-abnehmen-mit-dem-magenballon-interview-mit-dr-birgit-gergelyfy-internist-muenchen/. Hier werden einige Fragen direkt beantwortet.